Aktuell

Communiqué vom 04.08.2014

Geht´s zu Ende? Oder weiter? Oder geht’s noch?!

Wir sind wütend und auch ein bisschen traurig. Nach einem drei Jahre andauernden Widerstand gegen die Stadt, die Polizei und die Mobimo wollen diese nun endgültig das Labitzke-Areal, eine der grössten Besetzungen in der Stadt Zürich, dem Erdboden gleich machen. Danach soll ein Prestige-Objekt der Mobimo realisiert werden, eine lieblose Überbauung mit bis zu 67 Meter hohen Türmen, welche einen weiteren Baustein in einer Stadtentwicklung bis hin zur totalen Betonwüste darstellt. Doch wir lassen uns nicht widerstandslos vertreiben!

Auch die Abbruchpläne der Mobimo verstehen wir im grösseren Zusammenhang einer Stadtentwicklung, die Verdrängung für weite Bevölkerungsteile bedeutet. Verdrängung von Menschen aus ihren Häusern, weg von ihren Plätzen, kurz: Aus ihrem Zuhause und ihren Begegnungsräumen. Dass immer mehr erschwinglicher Wohn- und Kulturraum sowie selbstorganisierte Räume zu Gunsten gewinnorientierter Bauten und teuren Luxuswohnungen verschwinden, ist nichts Neues.

Mit dem Labitzke-Areal und dem Autonomen Beauty Salon wollen Stadt und Mobimo nun einen Raum zerstören, der viel mehr ist als bloss ein subkulturelles Zentrum. Viel mehr als bloss eine romantisierte, kulturelle Alternative zum bestehenden Angebot. Ideen, die aus unserer Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen entstehen, tragen wir auch in diese Projekte und Räume. Wir wünschen uns ein Leben jenseits von Profitlogik und Abhängigkeiten und suchen ein solidarisches und auf gegenseitiger Unterstützung basierendes Zusammenleben, in dem Konkurrenz, Macht und Hierarchien hinterfragt werden.

Bei diesen Projekten geht es nicht bloss darum, ein günstiges und möglichst regelfreies Kultur- und Konsumangebot zu schaffen. Es geht darum, in diesem dem Spekulationsobjekt-Status entzogenem Freiraum, in dieser temporären Alternative, ein bisschen Raum zum Leben zu erkämpfen. Sei dies in der Art und Weise, wie gekocht, geputzt und gewohnt wird. Wie Konzerte organisiert und Wissen weitergegeben wird, wie Konflikte gelöst und Projekte geplant werden. Es ist ein Experimentierfeld, ein Ort um auszuprobieren und zu lernen. Und vor allem ist es ein Ort, an welchem sich Menschen treffen können, die Ähnliches wollen und die herrschenden Verhältnisse nicht kampflos hinnehmen.

Und deshalb tragen wir unseren Widerstand hier und heute auf die Strasse, indem wir bunt und entschieden gegen die Absichten von Stadt und Mobimo protestieren. Wir tun dies in vielfältiger Art und Weise, jede_r wie sie/er mag. Wir werden uns bei diesem Kampf auch nicht durch (Medien-)Spielchen rund um die Gewaltfrage spalten lassen. Wir wollen wenn schon über die herrschende Gewalt reden: die der Mobimo, einem milliardenschweren Player in der Immobilienbranche, der Luxusappartements klotzt, Vertreibung und Marginalisierung vorantreibt und anstelle von Menschen bloss Zahlen sieht. Die der Stadt, die eine lebensfeindliche und entmündigende Politik fährt und uns in ein Leben als Zahnrädchen im Ganzen zwängen will. Die der Polizei, die hinter ihrer Panzerung die Gewehre auf uns richtet und mit Knüppeln auf uns einschlägt. Und diese Gewalt gilt es zu überwinden!

Wir tragen unseren Kampf gemeinsam aus und lassen uns nicht in liebe, friedliche und böse, gewaltbereite Besetzer_innen und Widerständige aufspalten. Diese Trennung existiert für uns nicht. Wir haben uns dazu entschlossen, auf dem Labitzke-Areal passiv Widerstand zu leisten. Die einzig dort herrschende Gewalt wird die der Polizei und des Staates sein. Es geht uns in keinster Weise um eine Distanzierung von irgendwelchen Aktionsformen sondern lediglich darum, dass wir durch eine räumliche Trennung auch wirklich allen widerständigen Handlungen Platz schaffen wollen.

Nochmals: Wir sind wütend! Wir sind wütend, dass wieder mit Gummischrotgewehren auf uns gezielt und geschossen wird, dass sich Menschen das Recht nehmen, uns zu befehlen, wie wir zu leben haben. Deshalb lasst uns nun ihre Pläne durchkreuzen, mit solidarischen Aktionen in anderen Städten und am Ort des Geschehens. Mit dezentralen Aktionen in Zürich und einem lauten, farbigen und entschlossenen Widerstand vor Ort.

Finger weg vom Labitzke-Areal!

 

Was kannst du tun?

 

  • Sende die Information und den Flyer an alle deine eMail Kontakte und mobilisiere per SMS – die Zeit ist knapp!
  • Veröffentliche den Flyer und eine Solidaritätserklärung auf deiner Website, Mailingliste und hänge den Flyer in dein Fenster!
  • Leiste Widerstand, plane Aktion für den 5. August – egal ob in einer fremden Stadt ein Transpi hängen oder gleich selber vor Ort.
  • Organisiert Critical Mass, Blockaden,Konzerte, legt die Stadt lahm oder kommt aufs Areal für einen friedlichen Protest vor Ort!
  • Komm in den Autonomen Beauty Salon und informiere dich was du tun kannst und wo du mitmachen kannst!

 

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English version:

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Vorlage zum übersetzen:
…umbenennen in “.xcf” und mit Gimp öffnen.

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so nebenbei aus der nzz vom 4.august:labitzke-neu-original

und wies wirklich aussah zu dem zeitpunkt:

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Und los gehts!

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English version / Italian version / Spanish version:

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Vorlage zum übersetzen:

…umbenennen in „.xcf“ und mit Gimp öffnen.

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Antwort der Stadt Zürich bez. Abriss auf Vorrat

Kleine „Details“ am Rande: die erwähnte Parzelle AL8298 betrifft das Gelände der benachbarten, ehemaligen Zuckerfabrik und nicht des Labitzke-Areals. Zudem ein weiteres Mal zur Klarstellung: laut dem Altlastenkataster- Auszug für unsere Parzelle braucht es keine Altlastensanierung und das Areal ist weder sanierungs- noch überwachungsbedürftig.. vielleicht macht Politik vergesslich?
Altlastenkataster-1_1
140618_PetAntw-Stadtrat_Labitzke
einladung


Jetzt mal ehrlich: Wir schreiben das Jahr 2014 und es ist fast zu allen von uns schon mal durchgedrungen, dass das System irgendwie pleite & ökologisch sowieso nicht länger haltbar ist.
Die profitorientierte Baupolitik Züreichs der letzten Jahre hat eine leb- & lieblose Glasbetonwüste mit Konsumzwang produziert, in der es immer weniger Platz hat für alles, was keine goldige Plastikkarte hat, oder sonst nicht ins Plastikbild passt & alle Jahre wieder versprechen uns die lieben Politiker_innen sich für Freiräume & eine lebendige & durchmischte Stadt stark zu machen, nur um nach der Wahl die Interressen der Reichen & der Wirtschaft zu befriedigen & ihre eigenen Wähler fleissig aus der Stadt zu verdrängen.
Ab August soll nun auch das Labitzke Areal, einer der letzten lebendigen Orte die es in Züri noch gibt, plattgemacht werden, um einem weiteren überteuerten Wohnknast in fantasieloser Ch(l)ötzliästetik zu weichen. Ist ein in sich funktionierernder Mikrokosmos, schon zum Teil, zerstört worden, um Luxuszweitresidenzen für Leute mit Wohnsitz in Zug Platz zu machen?(siehe Mobimotower)
Hier geht es um mehr als Baubewilligung & ein paar Wochen mehr & Blablabla…
Obwohl man schon mal darauf hindeuten kann, dass die Binz seit letztem Oktober eine Brache ist & sich die Stadt(& die Besetzer_innen) vom Kanton ganz schön veräppeln lassen haben.
Das ist eine Aufforderung an die Stadtregierung, endlich ihren Versprechungen nachzukommen & solche dringend notwendigen, soziokulturellen Biotope, in denen neue Wege des Zusammenlebens ausprobiert & erarbeitet werden, zu erhalten.
Das ist eine Einladung an alle die genug haben von Spekulationskotze & Gentrifizierungsbums..& Kommt vorbei..& Machen wirs nochli farbig..
& MOBIMO baut nur Scheisse..& D’Stadt ghört öis all…

 

Abschluss der ersten BeFESTigungswoche auf dem Labitzke-Areal

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, war die auf den 1.April angekündigte Räumung des Labitzke-Areals doch nur ein schlechter Aprilscherz. Das Aufschieben einer Räumung wurde mit dem Auszugsboykott der letzten Mietpartei begründet, die sich immer noch in einem Gerichtsverfahren befindet. Eine Teilräumung des Areals wird laut Mobimo nicht angestrebt.

Die Bedrohung bleibt aber akut. Wir haben uns entschieden Widerstand zu leisten und werden das auch weiterhin tun.

Die vergangene BeFESTigungswoche hat uns einmal mehr gezeigt, dass kollektives autonomes Handeln möglich ist und sogar jede Menge Spass macht.

Am kommenden Freitag 4.4., und an allen darauffolgenden Freitagen ist BAUTAG ab 14.00 Uhr

PS: in gewissen bürgerlichen Medien wurde die Frage zur Ernsthaftigkeit unseres Barrikadenbaus gestellt. Um Missverständnissen vorzubeugen wollen wir hier anmerken: Selbstverständlich machen wir das alles nur zum Spass!


Communiquée von Stadt Zürich und Mobimo

In der NZZ am Samstag:

Noch keine Räumung

Labitzke-Areal bleibt weiter besetzt

Fabian Baumgartner Freitag, 28. März 2014, 20:11

Die Bauarbeiten im besetzten Labitzke-Areal verzögern sich noch einmal. Die Eigentümerin Mobimo verzichtet vorläufig auf eine Räumung. Grund dafür sind aber nicht die Besetzer.

Die Besetzer auf dem Labitzke-Areal in Zürich Altstetten erhalten eine weitere Gnadenfrist. Das Gelände der ehemaligen Farbenfabrik hätte eigentlich bis Ende März geräumt werden müssen. Dies hatten die Stadt Zürich und die Mobimo AG, die Eigentümerin der Liegenschaft, im Januar vereinbart. Nach Gesprächen mit der Stadt hat das Immobilienunternehmen nun aber entschieden, auf eine polizeiliche Teilräumung Anfang April zu verzichten. Dies gab die Firma in einer Mitteilung vom Freitag bekannt.

Der Verzicht kommt nicht von ungefähr. Hintergrund ist ein noch laufendes Ausweisungsverfahren gegen die auf dem Gelände verbliebenen Mieter. Die letzten zwei regulären Mietparteien, die im vergangenen Jahr noch eine Fristerstreckung beantragt hatten, waren Ende Februar ausgezogen. Eine dritte Partei, die nicht um eine Fristerstreckung ersuchte, wehrte sich auf gerichtlichem Weg gegen die Kündigung des Mietverhältnisses. Das Bezirksgericht entschied zwar zuungunsten der Mieterschaft. Diese zog das Urteil aber an das Obergericht weiter, wie sie in der vergangenen Woche bekanntgab. Dort ist der Fall derzeit hängig.

Baugesuch im Frühjahr

«Eine Teilräumung ist für uns nicht sinnvoll, weil wir dann nicht richtig arbeiten können», sagt Mobimo-Sprecherin Christine Hug auf Anfrage. Man habe deshalb entschieden, wenn nötig das gesamte Areal räumen zu lassen, sobald die Ausweisung rechtlich vollzogen werden könne. Sie sei jedoch nach wie vor zuversichtlich, dass die Mieter und die Besetzer das Gelände friedlich verlassen würden, sagt Hug. Mieter und Besetzer stellen sich dagegen auf den Standpunkt, dass das Bauprojekt der Immobilienfirma ohne Baubewilligung nicht mehr als heisse Luft sei und ein Baubeginn noch in weiter Ferne liege. Es sei ein Abbruch auf Vorrat, liessen sie verlauten. Sie wollen deshalb bis zum eigentlichen Baubeginn in ihren Räumlichkeiten bleiben.

Bei der Mobimo geht man allerdings davon aus, dass sich die Abbrucharbeiten nicht mehr allzu lange verzögern, wie Hug sagt. «Wir hoffen, dass die rechtliche Situation vom Obergericht rasch und zu unseren Gunsten geklärt wird.» Sie glaube auch nicht, dass die erneute Verzögerung grosse Auswirkungen auf das Bauprojekt haben werde. «Wir konnten bei den bereits frei gewordenen Gebäuden mit den Abbrucharbeiten beginnen.» Zudem habe die Firma mit sechs Monaten genügend Zeit für den Rückbau und die Altlastensanierung eingeplant.

Das Baugesuch will die Mobimo in diesem Frühjahr einreichen. Mit der Baubewilligung rechnet das Unternehmen bis im Herbst. Ende Jahr will das Immobilienunternehmen mit der Überbauung beginnen. Auf dem rund 10 000 Quadratmeter grossen Areal soll nach den Plänen des Unternehmens eine Überbauung mit 245 Wohnungen erstellt werden. Entstehen werden an der Albula- und an der Hohlstrasse auch je zwei bis zu 45 Meter hohe Wohntürme.

Ausschweifend und laut

Wenig beeindruckt von den Plänen des Immobilienunternehmens zeigten sich bisher die Besetzer. Unter dem Titel «Befestigungswochen» führen sie derzeit nicht nur Workshops im Barrikadenbau, sondern auch Partys durch. Letztere fallen zunehmend ausschweifender und lauter aus, sagen Anwohner. Unklar ist, ob die Besetzer ernsthaften Widerstand gegen die Räumung planen oder ob sie damit einfach nur das Gelände verrammeln wollen wie auf dem Binz-Areal. Dies war aufgrund der grossen Menge von Unrat mit erheblichen Entsorgungskosten für den Kanton verbunden. Die Aufwendungen im Fall der Binz beliefen sich auf rund 150 000 Franken. Diese musste der Kanton selbst tragen, weil er die Kosten nicht auf die anonym auftretenden Besetzer überwälzen konnte.


Communiqée zur Mobimo GV vom 25.03.2014 –   Communiquee_250314

Award Excrèment 2014

Anlässlich der Generalversammlung der Mobimo AG im KKL Luzern wird heute der Mobimo feierlich der „Haufen goldener Scheisse“ überreicht. Aufgrund der aktuellen Tätigkeit der Mobimo im schweizerischen Immobilienmarkt ist die diesjährige Jury zum Schluss gekommen, die Mobimo mit dieser ganz besonderen Prämierung auszuzeichnen.

Bei der Analyse der Immobilienblase fallen dabei besonders die sogenannten Entwicklungsareale auf, welche die Mobimo zurzeit an verschiedenen Orten in der Schweiz aus dem Boden stampft. Die soziologischen Zusammenhänge in Quartierstrukturen scheinen die Mobimo dabei besonders zu interessieren, anders lassen sich die Investitionen in Grossflächen von 50’000m2 aufwärts, wie z.b. Flon (Lausanne), Agglolac (Biel) oder Pfingstweidpark (Zürich), kaum erklären.
Auch beim von Anfang an zum Scheitern verurteilten Quartierentwurf Zürich West beteilgt sich die Mobimo munter. Konkrete Auswirkungen davon sind bereits heute zu sehen und so hinterlassen Spaziergänge durch die Betonglaskulissen einen seltsam leblosen und kalten Eindruck. Auch wenn bei Mobimo’s Projekten erstaunlich oft von Mischnutzungen geredet wird, darf sich allenfalls die obere Mittelschicht davon angesprochen fühlen.

Bemerkenswert ist auch der Aufwand, mit welchem die Mobimo einen sozial verantwortungsbewussten Eindruck zu erwecken versucht. Auch dies will einfach nicht gelingen. So sind die meisten Projekte in einer Preisliga, welche für den grössten Teil der Menschen kaum ins Budget passt. Oder wie die Mobimo auf Anfrage der Presse unlängst verlauten liess: alteingesessene Mieter_innen werden sich die künftige Miete im neuen Projekt kaum leisten können.

Die Mobimo konnte auf diesem Weg als börsenkotierte Aktiengesellschaft im letzten Jahr also einen satten Reingewinn von rund 60 Mio. CHF an ihre Aktionäre in Form von Dividenden ausschütten. Das freut auch die verschiedenen Pensionskassen, welche rund 40% der Aktien der Mobimo halten. Doch durch deren Investitionen in teure Arealbauten bewirken die Pensionskassen, welche eigentlich die Altersvorsorge der Bevölkerung sicherstellen sollten, dass diese sich den eigenen Wohnraum nicht mehr leisten kann. Die Menschen verbauen sich so mit ihren Pensionskassenzahlungen in Komplizenschaft mit der Mobimo wortwörtlich ihre eigene Zukunft.

Ein weiteres Beispiel dieser verfehlten Anlagepolitik und Öffentlichkeitsarbeit ist das Labitzke-Areal in Zürich- Altstetten. Auf dem für über 30 Mio. CHF erworbenen Areal soll eine Überbauung in gewohnter Klötzli- Manier der Architekten Gigon- Guyer entstehen. Ein weiterer Versuch, ein Quartier zu entwerfen wo vorher schon eines war, ohne dieses miteinzubeziehen: allen Mieter_innen wurde auf Ende Jahr gekündigt, obwohl noch nicht mal ein Baugesuch eingereicht wurde – in einem Fall werden sogar die gerichtliche Ausweisung und exorbitante Konventionalstrafen verfolgt (siehe Communiqué der verbleibenden Mietpartei im Rechtsstreit vom 20.03.2014). Eine vorzeitige Beendigung also eines der letzten, interessanten Quartiere in Zürich mit einer realen Mischnutzung (siehe auch http://www.beib-farbig.net).

In diesem Sinne also ein guter Zeitpunkt, aus diesem stinkenden Geschäft
auszusteigen!award_excrement

Der Award Excrèment ist eine jährliche Auszeichnung einer
offenen Jury für besonders stinkige Unternehmen, welche sich

durch ausserordentlich unnütze Investitionen und Tätigkeiten
hervortun. Entscheidend für die Prämierung sind die Faktoren
‚Praxistauglichkeit‘, ‚Vertreibungsgrad‘, ‚Klötzlistruktur‘ und
‚Lebensraumdiktatur‘.
Dieses Jahr vergeben die „Freund_innen des Labitzke-Areals“
diese Prämie.

 

 

 


diy1sieb


Labitzke- Areal am 3. Januar besetzt!

Heute Morgen wurden grosse Teile (2 von 3 Blocks) des Labitzke- Areals besetzt in der Absicht, die Abrisspläne der Mobimo zu verhindern. Wir begrüssen diese Besetzung als politisches Statement, freuen uns über die neuen Nachbar_innen und zeigen uns solidarisch!

Leider hat aber nicht der ABS das Areal besetzt – nicht so wie es einschlägige Medien berichten mögen. Schade zwar, wär sicher auch nett gewesen, aber im ABS gibts ja auch schon genug zu tun..

Gleichzeitig haben im 3. Block des Areals heute auch gleich Arbeiter_innen damit begonnen, die Infrastruktur der Räume zu zerstören. Da haben wirs ja mal wieder! Immerhin konnten so noch 2 Gebäude vor der Zerstörung bewahrt werden.
Auf geht’s!

Labitzke bleibt farbig


Abriss hat begonnen! (04. Dez 2013)

Die Mobimo AG  hat den Auftrag zum Abbriss der ehemaligen Zuckerfabrick (Teil des Labitzkeareals) an der Albulastrasse erteilt. Die Gerüchte über eine mögliche Zwischennutzung haben sich damit aufgelöst. Das Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrick, war in einem Zustand, in dem es ohne weiteres noch hätte benutzt werden können. Am Beispiel der ehemaligen Zuckerfabrick zeigt sich der verschwenderische Umgang mit Raum und Ressourcen durch Grossspekulant_innen wie Mobimo AG. Die Interessen der Bewohner_innen und Benutzer_innen des Labitzkeareals oder anderer Menschen dieser Stadt, die dringend Raum benötigen, interessieren hier nicht.

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Darfs no es Ch(l)ötzli meh si?

Ein krönchen für Anette Gygon und Mike Guyer, die haben sich nach dem Primetower entschieden, mal was weniger pompöses zu kreieren, so näher am Menschen und so..

Und auch toll: Kommunikationsdesign, wie diese architektonischen Elemente wieder neu aufgenommen und dadurch präserviert werden..

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Flyeraktion am Lindenplatz Altstetten 16. November 2013

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ABS- Flyer

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Demonstration gegen Wohnungsnot und Ausgrenzung in Zureich vom 26. Oktober 2013

Europaallee

2 Kommentare

  1. Pingback: Die Schönheit von Unten « geigen zählen
  2. Pingback: morgen 6 uhr zmore | Occupy Zürich

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